Hof Conrad Siesbach

Leben mit Landwirtschaft

Landwirtschaft mit Leben

Gestern und Heute

Holger Conrad und seine Familie bewirtschaften den Betrieb in Siesbach seit 1996, er und seine Frau übernahmen damals den Hof von Holgers Vater, Hans Conrad.

Seit dem gibt es auf einer bewirtschafteten Fläche von 160 ha (immerhin die Größe von 320 Fußballfeldern) ein Leben mit der Landwirtschaft.

Gegründet.wurde der Betrieb von Hans Conrad 1967 mit 15 Milchkühen und 75 ha Land. Nach dem frühen Tod seiner Ehefrau und Mutter der vier Kinder, stellte Hans Conrad auf Schweinemast mit 30 Sauen um, Ferkel wurden gemästet und verkauft.

Als Holger Conrad 1996 den Hof übernahm kamen zusätzlich 10 Kühe auf den Hof. Ab 1997 führte er den Hof als Nebenerwerb und schaffte in diesem Jahr die Schweinehaltung ab.

Der Hof machte im Laufe der Jahre einige, manchmal einschneidende, Veränderungen durch. Angefangen von der Schweinezucht, übernommen vom Vater bis hin zu Haltung und Aufzucht von Rindvieh.

Eine Zeit lang hatten auf dem Hof auch z.T. über 30 Pensionspferde mit Stallungen und Reitplatz ihre Heimat. Auch der damalige Siesbacher Reitverein hatte sein Domizil auf dem Hof.

Zur Zeit leisten noch zwei Pensionspferde den "hofeigenen" Ponys Gesellschaft.

Nach der Pensionspferde-Haltung wurde die Planung eine andere und die Priorität auf Ausweitung der Rindvieh-Haltung gelegt. Heute beherbergt der Hof über 100 Stück, Rinder, Kühe, Kälber und Bullen.

Bio Bio Bio

Um der Verantwortung gegenüber Natur, Landschaft und Tier, gerecht zu werden befand sich der Hof in den letzten zweiten Jahren in der Umstellung zum Bio-Betrieb.

Es ist vollbracht! Seit Anfang März 2015 sind alle Prüfungen und Kontrollen abgeschlossen und der Wandel ist vollzogen.

Damit der Betrieb sich dann EU-BIO zertifiziert nennen darf, muss er einige Voraussetzungen erfüllen:
Es muss mit eigenem, ungedüngten Futter gefüttert werden, Weidegang von mindestens 6 Monaten oder Freilauf mit Sonnenlicht am Stall, Laufstall mit Stroh und erhöhtem Platzangebot für die Tiere, keine Anbindehaltung, strenge Auflagen bei der Gabe von Medikamenten und eine doppelte Wartezeit nach Gabe, ein Tier, das drei mal in einem Jahr behandelt werden muss verliert seinen Biostatus.

Kein einfacher Weg - aber lohnend für Umwelt, Tier und damit nicht zuletzt für den Menschen.